Im Riesengebirge ...oder auch: Wieviel Schnee kann es geben?

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In den Tagen vom 9. bis 12. Februar (2006) war ich mit ein paar Freunden für einen Kurzurlaub im Riesengebirge. Was als relaxter Skifahr- und Snowboard-Trip geplant war, entwickelte sich bereits bei der Hinfahrt zu einem echten Abenteuer. Dummerweise hatten wir dem Routenplanungsprogramm eines großen Softwarekonzerns (M........) vertraut, welches uns geradewegs durch Polen zu einem Grenzübergang in den Bergen schickte ... der aber leider nicht existierte. Nachdem wir uns eine Straßenkarte besorgt hatten, entschieden wir uns für den nahegelegensten Grenzübergang. Dummerweise lag dieser auf einem schwer passierbaren Bergpass der zudem komplett verschneit war.

Mit viel Mühe erreichten wir schließlich nach einer fast 8 stündigen Odyssee unser Hotel welches, wie sollte es anders sein, auch auf einem Berg (1200m) lag. Einen Schneesturm und Schneemassen wie ich sie da oben gesehen habe, kannte ich bislang nur aus Filmen. So waren wir froh als wir endlich ankamen.
Die beiden Tage an denen wir auf die Piste gehen konnten waren wirklich top. Allerdings beschlich uns Abends immer wieder ein ungutes Gefühl da unsere Autos immer weiter zugeschneit wurden. Ein Umparken war bereits nach der ersten Nacht nicht mehr möglich, weswegen wir es schließlich dabei beließen.

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Am Abreisetag mussten wir die Autos komplett ausgraben. Ein Hotel-Angestellter hatte die ungefähren Parkplätze mit einer Holzstange markiert - somit wussten wir wenigstens wo wir mit graben anzufangen hatten. Aus der eingeplanten Stunde wurden letztlich dreieinhalb Stunden bevor wir beide Wagen aus dem Schnee befreit hatten ...