Die 3D-Modelle ... von Splines, Nurbs und Polygonen

"It ain't easy" habe ich das fertige Bild meines Mazdas genannt, welches nun eingerahmt in meinem Zimmer hängt. Und leicht war die Erstellung des 3D-Modells wahrlich nicht. Immerhin 6 Monate hat es von der Idee bis zum fertigen Bild gedauert. Probleme gab es bereits ganz am Anfang. Mir war zwar klar, dass ich ein Mazda-Modell erstellen wollte - dummerweise hatte ich keine Ahnung wie man an so etwas am effektivsten herangeht. Also benötigte ich die ersten zwei Monate um diverse Verfahren und Ansätze zu testen (z.B.: Spline-Extrusionen, NURBS-Flächen, Patches), ehe ich endlich mit dem eigentlichen Design-Prozess beginnen konnte. Die Grundlage für das Modell bildeten einige selbstgemachte Fotos meines 323F und einige andere Bilder, welche ich im Netz gefunden hatte. Etwas Problematisch, gestaltete sich die Wahrung der Größenverhältnisse, denn schließlich waren die Vorlagen alle nur 2-dimensional und aufgrund der perspektivischen Aufnahmen mit Fotoobjektiven immer auch etwas verzerrt.
Da ich mir mittlerweile auch Alu-Felgen gekauft hatte, galt es irgendwann auch diese möglichst adequat in ein 3D-Modell umzusetzen. Aufgrund der relativ komplizierten Struktur nahm auch dies nochmal einen Monat Zeit in Anspruch. Der letzte Schritt war die Texturierung. Auch hier kamen wieder Fotovorlagen zum Einsatz - nur die mehrschichtigen Lackfarben sind komplett am Computer gemischt worden.
Nach dem Unfall und der Anschaffung des neuen Mazdas mußte natürlich auch das Modell etwas abgeändert werden. Glücklicherweise hielt sich der Aufwand für die Änderungen in Grenzen... ;)

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