3D-Design ... Kunst im Wandel der Zeit

Eine der neuesten und modernsten Kunstrichtungen, die ich persönlich auch für eine Solche halte, ist das 3D-Design. Kaum ein Fernseh- oder Kinofilm kommt heutzutage noch ohne computergenerierte Spezial-Effekte aus. Dabei haben die Effekte im Laufe der Zeit eine Qualität erreicht, bei der es nur noch für geübte Augen möglich ist, den Unterschied zwischen Realität und Computerwelt zu erkennen.
Seit mittlerweile 3 Jahren gehört das 3D-Design zu meinen Hobbys. Natürlich habe ich noch lange nicht die Perfektion erreicht, die man mittlerweile in diesem Bereich als Standard versteht. Denn neben den eigenen Fähigkeiten "lebt" diese Kunstrichtung wie kaum eine Andere von den Mitteln die einem zur Verfügung stehen. In Sachen Hardware zählt neben Speichervolumen und Grafikbeschleunigung vor allem die Prozessorleistung. Wenn hier die Voraussetzungen fehlen oder nur ungenügend abgedeckt sind, wird der Kreativ-Prozeß immer wieder durch lange Lade- bzw. Rechenzeiten unterbrochen, was natürlich nicht gerade förderlich ist und manchmal unglaublich demotivierend wirkt. Hier liegen zum Beispiel auch die Gründe, warum die Berechnung meines fertigen Mazda-Modells in einer Auflösung von 2400x1500 Pixeln unglaubliche 81(!) Stunden in Anspruch nahm.
Auch für professionelle Software muss man tief in die Tasche greifen. Während Einsteiger-Programme schon ab ca. 50,-€ erhältlich sind, muss man für Profi-Software schon das Geld was ein High-End-PC kosten würde (ab ca. 2500,-€) auf den Tisch legen.
Wenn man nun aber die eigenen Ansprüche etwas zurückschraubt und sich ein wenig mit der Materie vertraut macht, ist es auch auf kleineren Systemen möglich, durchaus ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Wer sich einige Beispiele anschauen möchte, der sollte unbedingt mal bei www.raph.com vorbeischauen. In diesem Forum für "Computer-Künstler" gibt es tonnenweise Bilder und Informationen.